Katzen in Ägypten – verehrt wie Götter, aber dennoch gejagt

Katzen in Ägypten – verehrt wie Götter, aber dennoch gejagt

Katzen in Ägypten, spielten eine entscheidende Rolle für die Geschichte der Katze. Denn im alten Ägypten, brachten Mäuse die Kornernte ebenfalls in Gefahr.

Als Lösung für den Erhalt der Ernte, bot die Katze Ihre Pflichten an. Das Wildtier dämmte erfolgreich die Mäuseplage ein und wurde daraufhin von den Menschen für ihre Tat verehrt.

In der ägyptischen Mythologie gab es die Katzengöttin Bastet, welche die Tochter des Sonnengottes Re war. Bastet wurde damals zunächst als Löwin dargestellt, was gelegentlich zu Verwechselungen mit den Göttinnen Sachmet oder Menhit führte. Bastet gilt als die Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe, Beschützerin der Schwangeren und Göttin des Tanzes, der Musik, der Freude und des Festes, also steht sie für alles weibliche.

Damals waren Pilgerungen zu den Tempeln der Götter üblich. Dabei wurden meistens Geschenke mitgebracht, um Bastet zu ehren oder als Grabbeigabe bei Beerdigungen beigelegt. Als eins der beliebtesten Mitbringsel, galt die mumifizierte Katze. Sie konnte bei den Priestern käuflich erworben werden.

Bei der Mumifizierung der Katze, wurde die gleiche Prozedur durchgeführt wie bei den Menschen. Zunächst entfernte man die Eingeweide. Anschließend rieb man die Katze bei der Einbalsamierung mit duftenden Ölen und Kräutern ein. Die Prozedur dauerte in Schnitt insgesamt 70 Tage.

Zu dieser Zeit glaubte man der Wiederbelebung nach den Tod. Aber nur, wenn der Körper noch intakt war und die Seele ihn wiederfinden und wiedererkennen konnte.