Katzenhaare – Wie werde ich Katzenhaare los?

Katzenhaare – Wie werde ich sie los?

Katzenhaare… Wenn man sich das Wort im Munde zergehen lässt, fallen einem direkt Hundert Bilder dazu ein.
Man will voller Freunde die Lieblingsbluse aus dem Schrank nehmen, weil man sich auf ein Date vorbereitet und dann sind sie da… Katzenhaare!
Oder man hat gerade die ganze Wohnung geputzt, denn die besten Freunde wurden zu einem gemütlichen Abend eingeladen und der Tiger tapst nochmal durchs Wohnzimmer.

Legt sich erst auf den schönen Teppich und dann auf die Couch. Die Tür klingelt, die Gäste kommen rein, gehen ins Wohnzimmer, wollen sich gerade setzen und sehen kein Sofa, sondern vielmehr etwas, das an Chubaka erinnert. Peinlich!

Aber wie werde ich Katzenhaare los? Am Besten schnell, einfach und ohne großem Aufwand.

„Das Übel an der Wurzel packen“ hat mehr Vorzüge als man denkt

Die Haare also direkt dort bekämpfen, wo sie ihren Ursprung finden, besonders während des Fellwechsels – vor allem im Frühjahr und im Herbst.
Je nachdem wie dicht, dünn, lang oder kurz das Haar Ihrer Katze ist, sollte auch das geeignete Utensil her. Bürsten und Kämme eignen sich dafür besonders gut.

Denn schließlich müssen die losen Haare raus und für den kleinen Tiger sollte das Erlebnis zu einem Genuss werden.
Durch das Kämmen entfernen Sie nicht nur die lästigen und überschüssigen Haare, die sich von der Decke bis zum Boden in jeder auch so winzig kleinen Ecke festsetzen, sondern verwöhnen und pflegen Ihr Kätzchen zusätzlich.

Wie oft? 1-3 mal die Woche kämmen reicht vollkommen aus.

Das Bürsten hat viele Vorteile. Nicht nur die Hygiene steht im Vordergrund – nein – es werden Übeltäter wie Flöhe oder Milben schneller entdeckt und können dadurch früher bekämpft werden.
Auch Verletzungen und Wunden können schneller gefunden werden, was das Risiko einer Entzündung wesentlich reduziert. Zudem werden durch das regelmäßige kämmen Verknotungen gelöst, welche Ihr Tiger nicht von allein lösen kann.
Zusätzlich wird wie bei uns Menschen, auch bei Katzen die Durchblutung durch das Bürsten angeregt.

Und der lästige Fellwechsel ist dadurch schneller vorüber.

Wichtig: Immer nur in Fellrichtung bürsten. Gegen das Fell ist meist sehr unangenehm für die Katze.

Tipps:

  • Wenn es Ihrer Katze nicht besonders gefällt gebürstet zu werden, locken Sie sie mit dem Lieblingsleckerli. Oder tun Sie es gleich auf dem Kratzbaum. Denn dort kann sie sich auch bei Langeweile beschäftigen.
  • Bettwäsche und Kleidung vor dem Waschen in den Trockner geben. Die Haare können anschließend einfach aus dem Sieb entfernt werden. Denn beim Waschen in der Waschmaschine verstricken sich die feinen Härchen immer weiter in die Textilien.
  • Achtet bei der Bürste oder dem Kamm darauf, dass die Enden nicht zu spitz sind. Verletzungsrisiko
  • Falls Sie nicht wissen welche Bürste oder Kamm Sie nehmen, oder sich unsicher sind, können Sie sich in jedem Tiermarkt zusätzlich beraten lassen.
  • Von Polstern oder Möbeln kann man Katzenhaare auch mit der bekannten Fusselrolle entfernen. Doch seien Sie gewarnt. Die Fusselrolle verursacht ziemlich viel Müll, welcher sich negativ auf die Umwelt auswirkt. Was gut hilft, wenn es schnell gehen muss: die Handinnenfläche mit etwas Wasser anfeuchten und über die gewünschte Stelle streichen. Ist zwar etwas mühseliger, aber funktioniert auch.

Zusatzinformation:

  • Katzenhaut setzt Öle ab, welche durch das Bürsten des Fells besser verteilt werden und damit für ein strahlend schönes und weiches Fell sorgen. Das Öl bildet unter Einwirkung von UV Strahlen das wichtige Vitamin D, welches durch die Fellpflege Ihrer Katze aufgenommen wird.
  • Wir Menschen verlieren zwischen 20 und 200 Haare täglich. Katzen hingegen Tausende täglich!

Was tun, wenn meine Katze Angst vor der Bürste hat?

Eine Frage, die sich viele Katzenhalter stellen. Eine gute Lösung wäre, die Katze und die Bürste zunächst einmal miteinander „warm werden“ zu lassen. Das bedeutet: lassen Sie die Bürste ruhig ein paar Tage irgendwo rumliegen. An einem Ort an dem sich die Katze öfter befindet oder vorbeispaziert. Verwenden Sie in der Zwischenzeit einen Fellpflegehandschuh.

Fazit: Bürsten, Bürsten, Bürsten! Das Fell des Tigers zwischen den Fingern spüren, ist natürlich schöner als das Kätzchen zu kämmen. Aber Sie verwöhnen Ihre Katze damit. Im Besten Fall, fühlt sie sich dann wie nach einer kleinen Spa-Behandlung.

 

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