Wohlbefinden der Katze

Wohlbefinden der Katze

Das Wohlbefinden ist viel mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit.
Zahlreiche Indikatoren beeinflussten stets das Wohlbefinden Ihrer Katze. Wie bereits genannt, geht es dabei nicht nur um das Fernbleiben von Krankheiten. Natürlich ist die körperliche Gesundheit ein wesentlicher Punkt, aber nur ein Fehlbleiben einer Diagnose, macht Ihre Samtpfote noch lange nicht glücklich.
Die Säulen des Glücks gehen nochmals genauer auf das Thema Glück ein und beschreiben, die notwendigen Komponenten, um das Ziel (glückliche Katzen) zu erreichen. Von allem ein bisschen, steigert bereits das Wohlbefinden Ihrer Katze und macht sie somit um einiges glücklicher. Das wichtigste

von all dem ist, die richtige Balance zu finden.

 

Nun fragen wir uns jedoch: Was steigert das Wohlbefinden unserer Katze?

Es fängt bereits bei den alltäglichsten Kleinigkeiten an. Das Lieblingsleckerli, für besonders gutes Verhalten oder andere Belohnungen.
Das Zusprechen mit einer sanften Stimme, zusätzliche Streichel- und Kuscheleinheiten, führen ebenfalls zu einer Steigerung des Wohlbefindens.
Der gemeinsame Spaß ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Das gemeinsame Spielen trainiert nicht nur den Jagdtrieb Ihrer Katze, sondern hält sie auch körperlich fit und vital.
Freiraum und Privatsphäre. Ein wichtiger Punkt, der manchmal vergessen wird. Geben Sie Ihrer Katze etwas Freiraum und Privatsphäre. Vor allem beim „sich putzen“, schlafen und anderen intimen Angelegenheiten, sind Störungen eher unerwünscht. Auch wenn sie gerade das Verlangen verspüren, mit Ihrer Katze spielen oder kuscheln zu wollen. Bleiben Sie geduldig und warten Sie ein wenig.

Wie stark wirkt sich bereits eine kleine Veränderung aus?

Eine kleine Verbesserung trägt bereits zu einer gewaltigen positiven Wirkung bei.
Hier ein kleines Beispiel: Erhöhung der gemeinsamen Spielzeit
1. Man legt eine tägliche Zeitspanne, in der man mit der Katze spielt, fest (z.B. 30 min)
2. Das kann man ganz einfach abends machen, während im Fernseher eine Sendung läuft
3. Dadurch haben Sie Spaß mit Ihrer Katze – die Beziehung verbessert sich, soziale Komponente
4. Plus: Ihre Katze trainiert ihren Jagdtrieb und bleibt körperlich fit
Viele Katzen legen durch eine Kastration oder Sterilisation an Gewicht zu. Oft liegt es daran, dass sie weniger Drang nach Bewegung verspüren. Sie helfen Ihrer Katze damit sehr.

Was passiert im Körper, wenn man das Wohlbefinden erhöht?

Jeder von uns kennt bereits die Antwort. Glückshormone!
Sie werden ausgeschüttet, sobald unser Wohlbefinden steigt und wir glücklich sind. Bei Katzen ist es auch so. Belohnen wir sie hin und wieder für Ihr gutes Benehmen, zeigt sie sich dankbar. Katzen, die nach draußen dürfen, bringen womöglich sogar Geschenke mit.

Doppelter Effekt: Wenn wir das Wohlbefinden unserer Katze steigern, dann steigt auch das unsere.

 

 

Was verursacht das Gegenteil: Senkung des Wohlbefindens

Die Senkung wird vor allem durch Bestrafungen hervorgerufen. Bestrafungen können auf unterschiedlichen Wegen durchgeführt werden. Zum einen verbal, also durch anschreien und zum anderen durch gewaltsames Handeln.
An dieser Stelle ist es nochmal nennenswert, dass Gewalt gegenüber Katzen vollkommen sinnlos ist. Sie senkt sogar die Beziehung und das Wohlbefinden beider Parteien. Zumal, da die Katze Ihr gewaltsames Handeln kaum versteht.
Es liegt auf der Hand, dass Ihre Katze für ungutes Verhalten keine Lorbeeren erntet. Dennoch ist es wichtig eine positive Lösung zu finden. Oftmals geschieht das, wenn man die Handlung des Tiers hinterfragt.

Ergebnis

Es ist durchaus kein großer Akt, das Wohlbefinden Ihrer Katze zu steigern. Einige kleine Aufmerksamkeiten und ein wenig mehr Zuwendung führen bereits zu einem überaus erfreulichen Resultat.
Da Zufriedenheit und Wohlbefinden in Wechselwirkung zueinander stehen, können alle nur gewinnen – Sie und Ihre Samtpfote.
Schließlich will jeder, auf positiven Erlebnisse und Erinnerungen zurückblicken und sagen: Das war eine schöne Zeit!